Ist ein Logo nicht gut lesbar, so ist es ziemlich nutzlos.Als Faustregel gilt: ein Logo muß so designt sein, daß es auch bei 100-facher Verkleinerung auf einem Kugelschreiber noch gut sichtbar und bei Schriftzügen vor allem lesbar bleibt. Selbst so würgreiz-auslösende Logos wie von diversen Billigläden, beherrschen diese Kunst…müssen sie auch, da sie sonst gar keine Chance auf dem Markt hätten.

Einer der wichtigsten Eigenschaften eines gut designten Logos ist die Klarheit seiner Form…komplizierte Formen haben hier nichts verloren , da sie sich viel schwieriger einprägen lassen. Also Finger weg von zuviel Schnörkel, und komplizierten Gebilden, auch zuviele Elemente auf einmal können den Betrachter ziemlich schnell nerven. Gleiches gilt auch für die Farbgebung. Am besten sind immer miteinander harmonierende Farben, und auch nicht zuviel des Guten, denn wie heißt es sc schön: viele Köche verderben den Brei. In dem Fall ist an dem Sprichwort auch viel Wahres dran. Dennoch haben auch schon Logos internationale Anerkennung bekommen, die ein paar dieser Regeln nicht befolgen. Man denke nur mal an das FiFa-logo von 2006. Viel zu viele und zu grelle Farben…man fragt sich was die eigentliche Aussage hinter diesem Machwerk eigentlich sein soll? Und zu allem Überfluß hat man sich hier auch noch ein paar smileys bedient, die das Ganze eher nach Kinder-camp aussehen lassen. Nicht umsonst wurde es von führenden Designern heftig kritisiert, aber was Fußballfans angeht,so dürfte der Anspruch an ein gutes Logo eh nicht allzu hoch sein, bedenkt man einmal die grölenden Massen im Stadion.

Jeder der schon einmal in der Sbahn Richtung Marzahn gesessen hat, und das mit beschalten, eingefleischten Fans nach einem Spiel , weiß wovon ich hier rede. Und da wir uns ja hier auf Zielgruppen konzentrieren, ist das Fifa-logo Logo auch sicherlich durchdacht und ordentlich recherchiert. Lesbar ist es ja schließlich auch, und läßt sich selbst in Kugelschreibergröße noch unschwer erkennen.

Dennoch sieht ein perfektes Logo anders aus, aber wie schon gesagt, Design ist immer subjektiv und über Geschmack läßt sich ja schließlich streiten. Meinen eigenen trifft diese Kreation jedenfalls nicht im Geringsten.